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Tagung zur Weiterbildung der Zukunft

Unsere Tagung 2021 zur Weiterbildung der Zukunft findet am 17. Juni statt.
Wir fragen: Wie lassen sich Teilnehmende nach dem Lockdown und der gemütlichen Weiterbildung via «Zoom» oder «Teams» wieder aus der guten Stube locken? Wann macht Präsenzunterricht überhaupt noch Sinn? Welche Formen sind zeitgemäss und attraktiv?
Die Antworten suchen wir gemeinsam mit Tagungsleiter Mark Riklin; dabei sind wir da bereits auf «post-coronale» Formate ausgerichtet: Der Tag startet nämlich in einem Wartesaal und endet mit einer Verdauungspause…
Die Tagung 2021 des SVW findet am Donnerstag, 17. Juni, statt und trägt den Titel «Die vier Pädagogen – Annäherungsversuch an die Weiterbildung der Zukunft».
Interessiert?

Hier gibt es weitere Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden

Weiterbildung aus dem Netz

Weiterbildung aus dem Netz

Bildung und Weiterbildung wandern ins Netz – das zeigt die zweite Corona-Welle, die die Schweizerinnen und Schweizer erneut ins Homeoffice und ins Homeschooling treibt. Die Weiterbildung im Netz erfordert aber eine passende Infrastruktur: Der SVW hat deshalb eine Firmenlizenz bei «Zoom» erworben und bietet seinerseits günstig Lizenzen an. Seinen Mitgliedern stellt der Verband die Lizenz für ein halbes Jahr kostenlos zur Verfügung (bis 31. Mai 2021), danach für einen Unkostenbeitrag von ca. Fr. 100.- pro Jahr  – die Lizenz entspricht dem Umfang von Zoom-Business (300 TN möglich), das für rund 200 Franken jährlich erhältlich ist. 
Weitere Infos erhalten Sie bei der Geschäftsstelle des SVW

Auch Bildung und Weiterbildung wandern ins Netz – das zeigt die zweite Corona-Welle, die die Schweizerinnen und Schweizer erneut ins Homeoffice treibt. Die Weiterbildung im Netz erfordert aber neue Infrastruktur und neue technische sowie didaktische Fähigkeiten, und das bietet nun der St. Galler Varbend für Weiterbildung SVW seinen Mitgliedern an: Infrastruktur und Ausbildung.

Ausbildung: Der SVW organisiert im Dezember Online-Workshops für Kleingruppen bis maximal sechs Personen, wo die Teilnehmenden gemeinsam Zoom ausprobieren können (Moderation, Umfragen machen, Chat benutzen, Videos oder PPPs einblenden – und dazu Feedback erhalten).
Bei Interesse können Sie sich in einem Doodle eintragen (auch Nicht-Mitglieder). Bitte E-Mail-Adresse angeben, damit wir den Zoom-Link schicken können.

Wie man Sprachen (nicht) lernt

Um das Sprachenlernen ranken sich viele Mythen. Und die meisten stimmen nicht. Was es braucht, um Sprachen zu lernen und was schlicht falsch ist, hat Sprachausbilderin Andrea Günther am letzten Q-Treff des SVW (am 15. September in St. Gallen) erläutert. Fakes und Fakten in fünf Punkten wiederholen wir hier:

Behauptung 1: Zum Sprachenlernen braucht es Talent
Hier kommt die gute Nachricht: Alle, die ihre eigene Muttersprache erfolgreich gelernt haben, haben bereits unter Beweis gestellt, dass sie über die Fähigkeit zum Sprachenlernen verfügen – diese Fähigkeit lässt sich auch für die Fremdsprache anwenden. Wenn auch, zugegebenermassen, das Erlernen einer Fremdsprache nicht ganz mit dem Erlernen einer Fremdprache zu vergleichen ist. Jedoch steht fest: Wer keine physiologische Einschränkung hat (eine sogenannte Aphasie) kann auch eine Fremdsprache lernen.
Die Wahl der richtigen Methode ist viel entscheidender als die Mär vom Sprachtalent.

Behauptung 2: Der muttersprachliche Lehrer ist immer der beste Lehrer
Auch diese Behauptung stimmt so pauschal formuliert nicht. Wer sich einen Sprachlehrer sucht, sollte genau hinschauen, was diese Person mitbringt. Entscheidend ist zum Beispiel der Wortschatz des Lehrers oder der Lehrerin. Wenn die lehrende Person selbst nicht besonders sprachgewandt ist, ist dies keine günstige Voraussetzung. Ebenso ist nicht jeder “Muttersprachler” automatisch ein guter Vermittler der eigenen Sprache. Oft kennt er zum Beispiel die Regeln der eigenen Sprache nicht und weiss nur, dass etwas falsch klingt, jedoch nicht, warum. Entscheidend ist also, dass der Sprachlehrer auch Ahnung von Sprachdidaktik hat und diese unterrichten kann.

Behauptung 3: Am besten lernt man in einem Land, in dem die Sprache gesprochen wird
Das gilt so höchstens, wenn der Lernende schon Vorkenntnisse hat und einen Kurs besucht. (Die gute Nachricht: Ich muss keine teure Sprachreise bezahlen. Ich kann durchaus im Heimatland gut eine Fremdsprache erlernen – ich benötige dazu nur eine gute Methode und sinnvolle Hilfsmittel.)
Es gilt: Eine ertrinkende Frau lernt nicht schwimmen. Wissenschaftlich gut belegt ist, dass der sogenannte ungesteuerte Spracherwerb bei Erwachsenen (ohne Lehrer, “auf der Strasse”) zu einem fehlerhaften Sprachgebrauch führt. Zum Beispiel werden dann die Verben nicht konjugiert und Sätze sind verstümmelt (“ich gehen Bahnhof”). Diese Art des Spracherwerbs führt nur zu “Survival Language” , und diese ist bleibt lückenhaft und verbessert sich von selbst auch nicht mehr (“fossilierter Sprachstand”).
Wer hingegen mit Grundkenntnissen der Fremdsprache ins Ausland geht, um dort in einem Kurs seine Kenntnisse zu verbessern, macht es richtig. So profitiert man auch davon, dass man dann die Sprache permanent um sich hat.

Behauptung 4: Kinder sollten sich auf die Miuttersprache konzentrieren. Mit Früh-Fremdsprachunterricht lernen sie die eigene Sprache nicht gut.
Diese Behauptung, die sich leider hartnäckig hält, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Im Gegenteil zeigen Untersuchungen, dass das Erlernen einer frühen Fremdsprache die Kinder zum Nachdenken über die Muttersprache anregt und sich tatsächlich als Förderung der Muttersprache auswirkt. Auch weiss man, dass bis etwa zum Alter von 12 Jahren die Fremdsprache im Hirn im gleichen neuronalen Netz wie die Muttersprache abgespeichert wird: Kinder lernen hier die Fremdsprache noch ohne Akzent.

Behauptung 5: Im Alter wird es schwer mit dem Sprachenlernen
Die Forschung zeigt: Ältere Menschen lernen gleich erfolgreich wie jüngere, sie lernen nur anders, und kompensieren manches mit Erfahrungswissen. 
Insgesamt sind zwei Faktoren entscheidend für erfolgreiches Sprachenlernen: Zum einen die Motivation, denn ohne diese ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt. Daher sollten sich Lernende in den buntesten Farben ihr WARUM ausmalen. Das ist besonders wichtig, da eine Sprache zu lernen, eine langfristiges Vorhaben darstellt. Zum anderen ist die Wahl der richtigen Methode absolut entscheidend. Dabei ist es wichtig, lieber häufig und kurz als selten und lang zu lernen (unser Hirn braucht die Wiederholungen, um Gelerntes im Langzeitgedächtnis abzuspeichern). Die gewählten Materialien sollten aufeinander aufbauen und einen roten Faden aufweisen. Zusätzlich kann man weitere Dinge auswählen (Comics, Filme mit Untertiteln usw.). Wichtig ist, dass es mit den gewählten Medien Spass macht (siehe Motivation…) und auch übere längere Zeit interessant und spannend bleibt. Mit dem Internet haben wir hier heute viele Möglichkeiten – die Zeit, eine Sprache zu lernen, war daher nie besser als jetzt.  Es ist sinnvoll, sogenannte “Chunks” (Redewendungen) zu lernen als nur einzelne Vokabeln. Auch sollte ich diese aus dem Kontext lernen. Und: Je mehr ich mit einem Wort mache (Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen) umso besser. Ideal sind selbst geschriebene Karteikarten, die ich nach Wunsch umsortieren, einfach überallhin mitnehmen und mit denen ich effizient lernen kann. Wichtig ist auch, möglichst früh zu sprechen zu versuchen und keine Angst vor Fehlern zu haben. Fehler gehören fest zum Sprachlernprozess dazu – das heisst, es ist unmöglich, eine Sprache zu lernen ohne Fehler zu machen.

Andrea Günther

So geht es weiter beim SVW

So geht es weiter beim SVW

Die Corona-Krise und der Lockdown in der Schweiz hatten Auswirkungen auf das Programm des St. Galler Verbandes für Weiterbildung SVW. Die Mitgliederversammlung, geplant am 24. März, musste verschoben werden. Wir lassen sie ausfallen und führen 2021 die nächste Mitgliederversammlung durch.

Auch die Tagung mit Mark Riklin, die am 11. Juni hätte stattfinden sollen, mussten wir absagen. Nun findet die Tagung mit dem Titel «Die vier Pädagogen – Annäherungsversuch an die Weiterbildung der Zukunft» am 17. Juni 2021 statt.
Wenn es Sie interessiert, was es mit den vier Pädagogen auf sich hat, und wenn Sie überhaupt interessiert sind an weiteren Aussagen zu einer Weiterbildung der Zukunft, dann schauen Sie doch gerne unsere Videos mit zehn Thesen zu einer modernen Weiterbildung an.

Wie geplant stattfinden soll aber unser Quartalstreff vom Dienstag, 15. September 2020. Sie trägt den Titel «Wie man Sprachen (nicht) lernt: Mythen und Fakten zum Thema Spracherwerb» Die Referentin ist Andrea Günther (ehemals Benedict-Schulen). Sehen Sie hier

Bildung in Zeiten von Youtube und Co.

Bildung in Zeiten von Youtube und Co.

Der SVW beschäftigt sich zurzeit mit den neuen Ansprüchen an die Aus- und Weiterbildung. In Zeiten von Internet, von Youtube und Wikipedia erhält auch die Weiterbildung eine ganz neue Rolle. Vorbei die Zeiten, als doziert wurde, heute wird vernetzt.
Der Vorstand des SVW hat zu diesem Thema im Herbst 19 eine Retraite mit Soziologe Mark Riklin organisiert. Einige Punkte aus dieser Retraite hat SVW-Präsident Felix Mätzler als Inspiration für einen journalistischen Artikel verwertet und diesen am 14. Februar 2020 in der Beilage «Aus- und Weiterbildung» des St. Galler Tagblatts veröffentlicht.

Hier finden Sie den ganzen Artikel

Das Kompetenzzentrum für Weiterbildung

Das Kompetenzzentrum für Weiterbildung

Der St.Galler Verband für Weiterbildung SVW ist die Dachorganisation der Institutionen und der Personen im Bereich Weiterbildung wie auch der interessierten Kreise. Wir organisieren nicht nur verschiedene Quartalstreffs und eine Tagung jährlich zu Themen, die Weiterbildende interessieren. Wir beschäftigen uns auch mit den Trends der Zukunft.

Zurzeit forschen wir über die Veränderungen, die sich mit dem Einsatz der elektronischen Medien im Bildungsbereich abzeichnen (Fernkurse, Social Media, Individualisierung).

Sind Sie interessiert an einer Mitgliedschaft?

Qualifikationen für Arbeitslose

Qualifikationen für Arbeitslose

Über die Beratung, Vermittlung und Qualifizierung von stellensuchenden Personen referierte Walter Abderhalden vom kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit an einem Q-Treff des SVW anfangs Mai. Den anwesenden rund 20 Personen haben wir versprochen, die PowerPoint-Präsentation online zu stellen.
Diese finden Sie hier

Weiterbildung aus dem Netz

Weiterbildung – quo vadis?

Im Kurswesen findet eine Segmentierung statt: «Immer mehr Teilnehmende sind nur noch an einzelnen Facetten einer Ausbildung interessiert, und die Bereitschaft, sich auf Neues und anderes einzulassen, ist gering –  ganz zum Frust der Kursleitenden.» Das mindestens behauptete Felix Mätzler, Präsident des St. Galler Verbandes für Weiterbildung SVW, an der HV am 14. März in St. Gallen. «Vielleicht macht es bald mehr Sinn, unsere Kurse per Youtube anzubieten», meinte er denn auch in seinem persönlich gehaltenen Rückblick auf das Jahr 2018. Jedenfalls will sich der Vorstand des SVW in diesem Jahr mit der Frage «Weiterbildung – wohin?» vertieft auseinandersetzen und dabei auch die Verbandsmitglieder mit einbeziehen. Konkret soll es in den nächsten Monaten eine Umfrage bei den SVW-Mitgliedern geben.

Ansonsten verlief die HV des SVW auch 2019 in den gewohnt ruhigen Bahnen. Was diskutiert und was beschlossen wurde (übrigens im Radisson Blu in St. Gallen) entnehmen Sie dem Protokoll der HV 2019.

Unsere Website ist neu gestaltet

Unsere Website ist neu gestaltet

Willkommen auf der Website des St.Galler Verbandes für Weiterbildung SVW. Pünktlich zum Frühlingsanfang haben wir sie neu gestaltet. Nun sind wir auch «responsive», das heisst auf dem Handy gut leserlich, und das ist ja wichtig in Zeiten, in denen mehr als 50 Prozent der Menschen via Smartphone das Welt-Weite-Web erkunden.

Alle unsere Rubriken, wie etwa News, Termine, Mitglieder oder die Möglichkeit, sich anzumelden, finden Sie nach wie vor übersichtlich auf unserer Website. 
Apropos Termine: Am Donnerstag, 14. März, ist unsere HV 2019, ab 18 Uhr im Hotel Radisson Blu in St.Gallen. Sind Sie schon angemeldet?

Alle weiteren Termine, die Sie interessieren könnten, finden Sie hier

Q-Treff: Auch Erwachsene leiden an ADHS

Q-Treff: Auch Erwachsene leiden an ADHS

Sind Sie hilfsbereit und fürsorglich? Haben Sie einen ausgesprochenen Gerechtigkeitssinn? Sind Sie daneben noch ein «Stehaufmännchen» und schauspielerisch begabt? Gut möglich dann, dass bei Ihnen ein ADHS, also ein Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, diagnostiziert wurde; eine «Krankheit», bei der in unserer Gesellschaft fast nur die Schattenseiten unsere hypersensible Aufmerksamkeit gewinnen.

Kein Wunder, passen doch Kinder mit ADHS ganz schlecht in eine Welt, in der allerorten Angebote zur Zerstreuung lauern, andererseits aber Anpassung und Konformität wichtige Erfolgsfaktoren sind.
Was für Kinder mit ADHS gilt, zählt ebenso für Erwachsene, zumal sich ADHS nur selten auswächst. Das und noch viel mehr erzählte Karin Raschle von der ADHS-Fach- und Beratungsstelle elpos in ihrem Referat am 14. Januar vor den rund 20 Interessierten vom SVW. Die Fachfrau hat uns freundlicherweise ihre PowerPoint-Präsentation zur Verfügung gestellt.
Dafür und für das spannende Referat herzlichen Dank!

Ein Museum ist aber meist auch ein Ort der Wissenschaft, ein Ort der Bildung. Im Museum werden Gesteine gesammelt oder Schmetterlinge; diese werden bestimmt, katalogisiert, archiviert und so der Nachwelt erhalten.

Das Museum, irgendwo zwischen Raritätenkabinett, Archiv und Bildungsinstitution. Doch wie gehen moderne Museen mit diesen unterschiedlichen Aufgaben und Erwartungen um? Inwiefern haben sie einen Bildungsauftrag, wer gibt ihnen diesen Auftrag und wie kommen sie diesem nach? All diese Fragen beantwortete Toni Bürgin. Er ist nicht nur seit 22 Jahren Direktor des St. Galler Naturmuseums, er durfte dieses auch in einem modernen Neubau am Stadtrand ganz neu gestalten und vor einigen Monaten eröffnen.

Der Q-Treff im Naturmuseum St. Gallen (Rorschacherstrasse 263) fand  am Dienstag, 6. November, statt. Nach dem Vortrag und der Fragerunde mit Museumsdirektor Toni Bürgin waren alle zum Apéro eingeladen.

Fachvortrag ADHS-Stolperstein auf dem Weg ins Erwachsenenalter?

Das Museum zwischen Raritätenkabinett und Bildungsort

Der letzte Q-Treff 2018 führte uns ins Naturmuseum St. Gallen. Ein Museum erfüllt ja viele Funktionen: So stillt es den «Gwunder» der Besucher auf die heimische Geschichte, die weite Welt oder die Wunder der Natur. Das ist das Museum als Raritätenkabinett, mit dem Kalb mit zwei Köpfen oder der ägyptischen  Mumie.

Ein Museum ist aber meist auch ein Ort der Wissenschaft, ein Ort der Bildung. Im Museum werden Gesteine gesammelt oder Schmetterlinge; diese werden bestimmt, katalogisiert, archiviert und so der Nachwelt erhalten.

Das Museum, irgendwo zwischen Raritätenkabinett, Archiv und Bildungsinstitution. Doch wie gehen moderne Museen mit diesen unterschiedlichen Aufgaben und Erwartungen um? Inwiefern haben sie einen Bildungsauftrag, wer gibt ihnen diesen Auftrag und wie kommen sie diesem nach? All diese Fragen beantwortete Toni Bürgin. Er ist nicht nur seit 22 Jahren Direktor des St. Galler Naturmuseums, er durfte dieses auch in einem modernen Neubau am Stadtrand ganz neu gestalten und vor einigen Monaten eröffnen.

Der Q-Treff im Naturmuseum St. Gallen (Rorschacherstrasse 263) fand  am Dienstag, 6. November, statt. Nach dem Vortrag und der Fragerunde mit Museumsdirektor Toni Bürgin waren alle zum Apéro eingeladen.

Q-Treff: Der Blick-Redaktor gab Auskunft

Q-Treff: Der Blick-Redaktor gab Auskunft

Wer Kurse oder Lehrgänge anbietet, ist darauf angewiesen, dass interessierte Menschen auch davon erfahren. Zeitungen, Fachzeitschriften und Online-Portale sind immer noch die geeigneten Medien, um mit Themen in die Öffentlichkeit zu kommen.
Doch wie schafft man es, dass die Medien Kursvorschauen oder Berichte veröffentlichen? Welche Medien, welche Portale sind geeignet und wie erreicht man sie? Was muss man liefern und wie macht man Journalisten und Journalistinnen «gluschtig» für das Thema?

All dies wusste Flavio Razzino, der während mehreren Jahren als Lokaljournalist und Redaktionsleiter für Zeitungen in Rorschach, im Toggenburg und in Schaffhausen gearbeitet hat. In seinem Referat am Q-Treff vom 20. September 18 zeigte er die wichtigen Tricks und Kniffs im Umgang mit Medien; vor allem auch, was denn genau die journalistische Sprache ausmacht.
Heute arbeitet Flavio Razzino beim Blick. Und so erläuterte er denn auch, warum es meistens besser ist, wenn man als Kursleiter oder Bildungsinstitution nicht im Blick erscheint…

Eine äusserst kreative Tagung zum Thema Kreativität

Die Jahrestagung 2018 des SVW trug dieses jahr den Titel «Kreativität in der Bildung – nicht nur Talentsache». Sie fand am 8. Juni in St.Gallen statt und bestach vor allem durch ihre Kreativität und Unterhaltsamkeit.

Ausbildnerinnen sollten kreativ sein, Lehrer sollten Ideen haben, wie sie den Unterricht zielgerichtet und attraktiv gestalten wollen. Doch woher kommen die Ideen, und wie ist man kreativ? Alles eine Frage des Talents? «Auch – aber nicht nur», sagt Jiri Scherer, Moderator von Innovationsworkshops und Kreativitätsseminaren. Er leitete die Tagung 2018. Wie man Kreativität «herauskitzeln» kann, zeigte er etwa mit den «Six Thinking Hats», den sechs denkenden Hüten, die es erlauben, strukturiert Ideen zu entwickeln.
Damit an dieser Tagung neben dem Geist auch der Körper nicht zu kurz kamen, stand unserem Kreativitätsexperten Patrick Fust zur Seite. Der gelernte Lehrer probierte mit den Teilnehmenden Bewegungsideen aus, mit denen er sogar gelangweilte Oberstufenschüler aus dem Busch klopft.

Die beiden sorgten an der Tagung des SVW dafür, dass auch keinem Erwachsenen langweilig wurde.

Hier finden Sie die Präsentation von Jiri Scherer
Hier finden Sie Bewegungsübungen von Patrick Fust


Die HV des SVW 2018 fand am 1. März statt

Am 1. März hat der St.Gallische Verband für Weiterbildung SVW seine 27. Hauptversammlung abgehaltent. Es nahmen etwas mehr als 20 Mitglieder teil, durchgeführt wurde die HV im Restaurant Papagei in St.Gallen – mit Einladung zum anschliessenden Nachtessen.
Die HV warf keine grossen Wellen, alle Abstimmungspunkte wurden einstimmig oder per Akklamation angenommen; dennoch gab es auch Diskussionen, etwa zur Frage, die vom SVW-Präsidenten Felix Mätzler im Jahresbericht aufgeworfen wurde, wieweit sich der Verband auch gesellschaftspolitisch engagieren soll.

Lesen Sie dazu den Jahresbericht des Präsidenten im Protokoll der HV 2018

Abschlussbericht: Welche Bildung brauchen Bildner

(Dezember 2017) Im vergangenen Juni organisierte der SVW seine Jahrestagung zum Thema «Welche Bildung brauchen Bildner?». Im Nachgang zur Tagung ist nun eine Dokumentation erschienen, die die Themen der Tagung auflistet, den Diskussionsverlauf und die Ergebnisse abbildet, und schliesslich eine Interpretation dieser Ergebnisse vornimmt.

Verfasst hat die Dokumentation Bernadette Dilger, Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Uni St.Gallen. Dilger war auch als Referentin an der Tagung anwesend.

Hier finden Sie den Bericht «Welche Bildung brauchen Ausbildnerinnen und Ausbildner bzw. Berufsbildner?»

Ausbildung bei der Polizei: Schiessen und Psychologie

Ausbildung bei der Polizei: Schiessen und Psychologie

(November 2017) Da wird jeder Bildungsanbieter vor Neid erblassen: Wenn es um die Ausbildung der Leute geht, die die Staatsgewalt durchsetzen, hat die Polizei das absolute Monopol. Da kommt ihr kein Privater und auch keine ausländische Institution in die Quere. So sind es denn nicht weniger als  10’000 Kurstage, die die Kantonspolizei St.Gallen für ihre Mitarbeitenden jährlich organisiert, den grössten Teil natürlich in der Grundausbildung. Diese Grundausbildung führt sie zusammen mit den anderen Ostschweizer Polizeikorps und mit den Liechtensteinern in Amriswil durch. Bei der Polizeiausbildung gilt übrigens: Anstellung vor Ausbildung.

Dies und einiges mehr erfuhren die Teilnehmenden am letzten Quartalstreff des SVW anfangs November. Paul Rieser und Michael Wick, die Ausbildungsverantwortlichen der Kantonspolizei St.Gallen, zeigten denn auch, welche Auswahlkriterien angewendet werden, bis die richtige Polizistin oder der richtige Polizist gefunden ist. Ein komplexes Auswahlverfahren, von den Teilnehmenden des ersten Infoabends sind es am Schluss noch zehn Prozent, die dann tatsächlich die Schule in Amriswil antreten. Dass dabei das Alter nicht primäres Entscheidungsmerkmal ist, zeigt die Tatsache, dass immer häufiger auch Leute zur Ausbildung zugelassen werden, die den 40. Geburtstag bereits gefeiert haben.

Ebenfalls klar wurde an diesem Q-Treff: Der Beruf des Polizisten setzt eine breitgefächerte Ausbildung voraus. Polizistinnen brauchen juristisches Wissen ebenso wie psychologisches Geschick, und schiessen müssen sie auch noch können.
Dies alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer einfach, das sagte der Ausbildungsverantwortliche Paul Rieser: «Es gibt Leute, die bestens für diese Arbeit geeignet wären, und dann scheitern sie daran, dass sie zu viele Rechtschreibfehler machen».

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